Regionalkompetenz: Republik Korea (Südkorea) (Kurs 42)

Das koreanische Bildungssystem ist an einem Wendepunkt angekommen.
Während in den vergangenen drei Jahrzehnten die Steigerung der Akademisierungsquote im Vordergrund stand (von 5 % auf 70 %), wirken nun verschiedene Triebkräfte in die entgegengesetzte Richtung. Koreas Hochschulen stehen von drei Seiten unter Druck: Zum einen sinkt die Zahl der Studienanfänger aus rein demografischen Gründen um bis zu 20 %. Zweitens
möchte die Politik der hohen Akademikerarbeitslosigkeit damit begegnen, dass man den zu hohen Akademisierungsgrad senkt und stattdessen auf duale Ausbildung und duales Studium setzt. Drittens bleibt der eigene Anspruch bestehen, im Bildungsbereich in der Weltspitze mitzumischen. Die Lösung für diese drei Herausforderungen heißt: Internationalisierung. Für deutsche Hochschulen sind die Bedingungen für eine Kooperation mit koreanischen Hochschulen dementsprechend günstig. Insbesondere deutsche Fachhochschulen sind derzeit gefragte Partner für den geplanten
Ausbau praxisnaher Studiengänge. Auch das individuelle Interesse in Deutschland zu studieren ist (auf einem bereits hohen Niveau) sprunghaft angestiegen. Das Seminar bietet einen Überblick über das koreanische
Bildungs- und Hochschulsystem und vermittelt Informationen über Austauschprogramme und Fördermöglichkeiten.

Ansprechperson: Birgid Fehrenbach, E-Mail: Fehrenbach[at]daad.de

Auf einen Blick

  • Titel

    Regionalkompetenz: Republik Korea (Südkorea) (Kurs 42)

  • Termin

    11. Oktober, 10:00 Uhr bis 12. Oktober 2018, 13:00 Uhr

  • Tagungsort

    DAAD Hauptstadtbüro, Markgrafenstrasse 37, Berlin-Mitte (Gendarmenmarkt)

  • Referenten

    Professor Dr. med. Yong-Seun Chang-Gusko, Hamburg
    Dr. Holger Finken, DAAD
    Susanne Fleischhacker, Hochschule für bildende Künste Braunschweig
    Dr. Marcus Iberler, U Frankfurt
    Professor Dr. Stefan Jungblut, U Paderborn
    Juniorprofessor Dr. Hannes B. Moser, FU Berlin
    Professor Dr. Peter Nitschke, U Vechta
  • Zielgruppe

    alle an der Thematik Interessierten

  • Anmeldeschluss

    07. September 2018

  • Teilnahmebeitrag

    • Für Hochschulen: 200 EUR
    • Für studentische Vertreter: 140 EUR