Interkulturelle Grundlagen der Hochschulkooperation mit afrikanischen Ländern (Kurs 43)

Afrika ist ein facettenreicher Kontinent mit mehr als 50 Nationen, die sowohl durch unterschiedliche politische, ökonomische und soziale Voraussetzungen geprägt sind, als auch ihre je eigene (nicht nur koloniale) Geschichte, Sprachen und Traditionen mitbringen.
So vielschichtig dieser riesige Kontinent auch ist, verbindet afrikanische Gesellschaften ein Kodex von Kulturdimensionen, der sich deutlich gegenüber westlichen Kulturkreisen absetzt.
Besonders auffällig ist der unterschiedliche Umgang mit Hierarchien/Vorgesetzten, eine flexiblere Vorstellung von Zeitabläufen, eher indirekte statt direkte Kommunikationsformen, Entscheidungsprozesse, die sich auf das Kollektiv/die Gruppe statt auf das Individuum beziehen.
Ob in universitären Arbeitszusammenhängen oder bei Alltagsbegegnungen: Diese unterschiedlichen Kulturdimensionen können zu Missverständnisse, Irritationen und Kontraproduktivität führen.
Das interkulturelle Training unterstützt Sie, Ihre eigenen, verinnerlichten Werte zu reflektieren und ins Verhältnis zu dem „Fremderfahrungen“ zu setzen.
Methoden: Input-Vortrag mit Basisinformationen; Simulationen von Fallbeispielen der Teilnehmer/innen (bitte vorab gedanklich vorbereiten); moderierte, kollegiale Beratung; interaktive Kulturschock-Szenarien. Die bisherigen Erfahrungen der Teilnehmer/innen mit afrikanischen Kolleg/innen und Studierenden sind ausdrücklich erwünscht.
Humor und überraschende Einsichten sind garantiert.

Kontaktperson: Birgid Fehrenbach, Email: Fehrenbach[at]daad.de

Auf einen Blick

  • Titel

    Interkulturelle Grundlagen der Hochschulkooperation mit afrikanischen Ländern (Kurs 43)

  • Termin

    10. Mai, 10:00 Uhr bis 11. Mai 2017, 13:00 Uhr

  • Tagungsort

    Wissenschaftszentrum Bonn

  • Referenten

    Kerstin Kilanowksi
  • Zielgruppe

    Mitarbeiterinnen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die regelmäßig mit Studierenden und Wissenschaftlern aus Afrika in Kontakt kommen

  • Anmeldeschluss

    10. April 2017

  • Teilnahmebeitrag

    • Für Hochschulen: 280 EUR
    • Für studentische Vertreter: 280 EUR