Regionalkompetenz Syrien (Kurs 37)

Menschen, die vor Gewalt, Krieg und Terror aus Syrien geflohen sind, stellen die größte Gruppe der in Deutschland Schutz Suchenden dar. Es ist nicht einfach, die Ursachen für den Bürgerkrieg, die Motivation und Ziele der unterschiedlichen Akteure zu durchdringen. Dies gilt umso mehr, als die Konflikte um Teilhabe an politischen Entscheidungen und an wirtschaftlichen Ressourcen überlagert werden von konfessionellen Auseinandersetzungen. Dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen zufolge haben seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen fast fünf Millionen Syrer das Land verlassen, sechseinhalb Millionen sind Vertriebene im eigenen Land. Viele der jungen Syrer, die aus ihrem Land fliehen mussten, sind gut ausgebildet, verfügen über einen Hochschulabschluss oder haben ihr Studium im Heimatland abbrechen müssen. Für diese besondere Gruppe haben der Bund und einige Länder Sonderprogramme aufgelegt, die ein Studium an einer deutschen Hochschule ermöglichen. Im Seminar wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Hintergründe der Krise gelegt. Ausführlich wird über das Bildungssystem, die syrischen Hochschulen und kulturellen Prägungen informiert. Ein dritter Schwerpunkt sind Fragen zur rechtlichen Situation syrischer Flüchtlinge an deutschen Hochschulen.

Kontaktperson: Johannes Mahlke, Email: mahlke[at]daad.de

Auf einen Blick

  • Titel

    Regionalkompetenz Syrien (Kurs 37)

  • Termin

    01. Juni, 10:00 Uhr bis 02. Juni 2017, 13:00 Uhr

  • Tagungsort

    DAAD Hauptstadtbüro Berlin / WissenschaftsForum

  • Referenten

    mehrere Referenten
  • Zielgruppe

    alle an der Thematik interessierten Hochschulangehörigen aus Lehre, Forschung und Verwaltung

  • Anmeldeschluss

    11. Mai 2017

  • Teilnahmebeitrag

    • Für Hochschulen: 200 EUR
    • Für studentische Vertreter: 140 EUR