Interkulturelle Grundlagen deutsch-türkischer Hochschulkooperation (Kurs 46)

Überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum hat dem Boomland Türkei den Beinamen vom „anatolischen Tiger“ eingebracht. Eine ähnliche Dynamik wie die
Wirtschaft kennzeichnet auch das Hochschulsystem. Die Hälfte der Menschen in der Türkei ist jünger als 30 Jahre. Entsprechend hoch ist der Andrang auf die türkischen Hochschulen, die trotz einer Verdoppelung der Studienplätze
im letzten Jahrzehnt die Masse der Studierwilligen nicht absorbieren konnten.
Die Entwicklungen in der höheren Bildung machen die Türkei zu einem spannenden Partnerland für deutsche Hochschulen. In dem Land mit seinen modernen Fassaden, das kaum etwas mit den früheren Klischees von
anatolischen Gastarbeitern und Kopftuch tragenden Frauen gemeinsam hat, sind immer noch eine Reihe von Fettnäpfchen aufgestellt, in die man leicht treten kann, wenn Kooperationen angebahnt, die Zusammenarbeit
ausgebaut oder neue Austauschprogramme vereinbart werden sollen.
Wer darf überhaupt mit wem verhandeln? Wie kann vermieden werden, dass türkische Partner sich überfahren oder gar bevormundet fühlen? Zu welchen Problemen kann es trotz respektvollen Umgangs miteinander kommen?
Das Seminar (mit Workshop-Elementen) thematisiert Hintergründe, Etikette und Empfindlichkeiten, die für die mündliche und schriftliche Kommunikation mit
türkischen Partnern zu beachten sind.

Ansprechperson: Johannes Mahlke, Email: mahlke[at]daad.de

Auf einen Blick

  • Titel

    Interkulturelle Grundlagen deutsch-türkischer Hochschulkooperation (Kurs 46)

  • Termin

    10. Juli 2017, 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr

  • Tagungsort

    Deutscher Akademischer Austauschdienst, Bonn

  • Referentin

    Dr. Nilgün Yüce, DAAD-Lektorin an der Türkisch-Deutschen Universität Istanbul
  • Zielgruppe

    Mitarbeiter/innen aus Akademischen Auslandsämtern und andere an der Thematik Interessierte

  • Anmeldeschluss

    10. Juni 2017

  • Teilnahmebeitrag

    • Für Hochschulen: 200 EUR
    • Für studentische Vertreter: 200 EUR