Regionalkompetenz: Russische Föderation (Kurs 38)

Wettbewerb, Qualität und Effizienz sind Kernpunkte des Hochschulerneuerungsplans, der von der russischen Regierung konsequent vorangetrieben wird, um die teil-weise veralteten und verkrusteten Strukturen im russischen Hochschulsystem aufzubrechen. Forschungsstärke und Anwendungsorientierung stehen dabei genauso auf dem Prüfstand wie administrative Abläufe. Die Zahl der Hochschulen und Filialen soll durch Fusionen um 40 Prozent reduziert werden. Auch Schließungen stehen auf der Tagesordnung; so wurden bis jetzt bereits viele der nichtstaatlichen Hochschulen geschlossen. Internationalisierung spielt in der russischen Hochschulreform eine wichtige Rolle. Mehr Studiengänge sollen auf Englisch angeboten werden, um Studierende insbesondere aus Europa und der westlichen Welt anzuziehen. Mit dem Ziel, die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen und prominent in den einschlägigen Rankings platziert zu sein, werden forschungsstarke russische Universitäten besonders gefördert.
Durch die Reformanstrengungen und die russische Internationalisierungsstrategie sind die Bedingungen für die Kooperation mit russischen Universitäten günstig. Des-halb stehen neben den genannten Themen auch Informationen über Austauschprogramme und Fördermöglichkeiten auf dem Seminarplan.

Kontaktperson: Johannes Mahlke, Email: mahlke[at]daad.de

Auf einen Blick

  • Titel

    Regionalkompetenz: Russische Föderation (Kurs 38)

  • Termin

    10. Oktober, 10:00 Uhr bis 11. Oktober 2017, 13:00 Uhr

  • Tagungsort

    Gustav-Stresemann-Institut, Bonn-Bad Godesberg

  • Referenten

    mehrere Referenten
  • Zielgruppe

    alle an der Thematik interessierten Hochschulangehörigen aus Lehre, Forschung und Verwaltung

  • Anmeldeschluss

    03. Oktober 2017

  • Teilnahmebeitrag

    • Für Hochschulen: 200 EUR
    • Für studentische Vertreter: 140 EUR